stattGarten

Das Projekt

Das Projekt stattGarten richtet sich an alle, die in grösseren Städten leben und soll Menschen, die kein eigenes Land haben aber trotzdem eigenes Gemüse anbauen möchten, mit Menschen, die Land haben aber dieses aus irgendwelchen Gründen brach liegen lassen, vereinen.

Mit dem Projekt stattGarten möchte die Alternative Linke einen Beitrag zur Ernährungssouveränität leisten, ungenutztes Land wiederbeleben und die Geselligkeit in den anonymen Städten fördern.

 


 

Mit dem Projekt stattGarten möchte die Alternative Linke eine Vermittlungsrolle übernehmen und den angehenden GärtnerInnnen bei Bedarf Starthilfe bieten. Die genauen Vereinbarungen möchten wir den LandbesitzerInnen und angehenden GärtnerInnen überlassen. Uns ist es dabei lediglich ein Anliegen, dass keine herkömmlichen Miet- oder Pachtverträge geschlossen werden, sondern mögliche Gegenleistungen für das Land lediglich in Naturalien oder sozialen Aktivitäten geleistet werden. Zudem möchten wir die angehenden GärtnerInnen dazu ermutigen ihr Gemüse nach biologischen Grundsätzen anzubauen.

Denjenigen die zum ersten Mal selber gärtnern und noch keine Erfahrung mit dem Anbau von Gemüse haben, würde die Alternative Linke am Anfang eventuell mit einer Einführung oder praktischer Unterstützung Starthilfe geben, so dass die ersten Schritte einfacher bewältigt werden können und nicht alles Wissen selber angeeignet werden muss.

 


 

Kontakt / weitere Informationen

Interessierte LandbesitzerInnen und Garteninteressierte können sich mit dem Betreff stattGarten unter info@al-be.ch melden.

 


 

Verlauf

Das Projekt stattGarten ist angelaufen.

Es haben sich erste InteressentInnen gemeldet, die motiviert und voller Vorfreude auf den Frühling warten, damit ihre Gärten bestellt werden, sie mit dem Gärtnern loslegen und Wissen an Neugärtner weitergeben können.

Es laufen einige Verhandlungen und es ist alles auf gutem Wege, so dass im Frühling mit der Arbeit begonnen werden kann.

Leider haben immer noch nicht alle Garteninteressierten eine Möglichkeit im Frühling anzufangen: Deshalb liebe LandbesitzerInnen meldet euch, damit in ihrem Hinterhof, Vorgarten oder Rasen eine üppige Gartenpracht entstehen kann.

Erfreulicherweise haben aber auch einige Landbesitzer noch niemand der ihnen die Gartenarbeit abnehmen möchte: Deshalb liebe Garteninteressierten meldet euch, damit in fremden Hinterhöfen, Vorgärten oder Rasen eine üppige Gartenpracht entstehen kann.

 


 

Einstellung

Das Projekt hat leider so wie wir uns das Vorgestellt haben nicht funktioniert. Wir haben zwar viele Anfragen von Leuten erhalten, die gerne einen fremden Garten bewirtschaften wollten aber leider haben wir keine Leute gefunden, die ihre Gärten zur Verfügung stellen wollten. Weshalb dies so ist, ist eine offene Frage. Wir vermuten, dass es mit dem Besitzverständnis zusammenhängt, der Idee, dass der eigene Besitz lieber nicht gebraucht wird als jemand anderem zur Verfügung gestellt wird.

Deshalb haben wir das Projekt zumindest für den Moment auf Eis gelegt. Je nach dem, wie sich die Dinge entwickeln, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt unter Umständen in anderer Form darauf zurückkommen.